Sozialmedizinische Nachsorge

 

Wir sind davon überzeugt, dass es notwendig und medizinisch sinnvoll ist, Familien nach einem längeren Krankenhausaufenthalt des Kindes nicht allein zu lassen. Unserer Ansicht nach ist das Wohl und die Genesung des erkrankten Kindes nur im Einklang mit dem Wohl der ganzen Familie zu erreichen. Daher ist es allen Mitarbeitern von Leuchtturm Hamburg e.V. ein Herzensanliegen, für die anfänglichen Sorgen und Fragen der betroffenen Familien da zu sein. Durch Unterstützung, Anleitung und Motivation leisten wir mit unserer Arbeit einen wertvollen Beitrag zum (Wieder-) Aufbau der Lebensqualität von Patienten und Familien.

Wird gemeinsam mit den Eltern ein Nachsorgebedarf festgestellt, übernimmt eine ausgebildete Nachsorgeschwester die weitere Betreuung. Sie besucht die Familien in den ersten drei Monaten zu Hause und hilft dabei, den Übergang in den Alltag zu meistern - und zwar ganz pragmatisch und individuell. Durch gezielte Anleitung erlangen die Eltern Vertrauen im Umgang mit ihrem Kind, mögliche Unsicherheiten werden überwunden. Dabei steht weniger die pflegerische Begleitung im Vordergrund sondern vielmehr die Hilfe zur Selbsthilfe.

Die Nachsorgeschwester unterstützt zudem auch als Kontaktperson nach außen. Sie kümmert sich zum Beispiel um weitere Arztbesuche und vermittelt bei Bedarf therapeutische und pflegerische Versorgungseinrichtungen. In den meisten Fällen wird die Sozialmedizinische Nachsorge durch die Krankenkasse finanziert.


Familien- Gesundheits und Kinderkrankenpflegende/ Case Managerin/ Entwicklungspsychologische Beraterin: Silke Thun

Familien- Gesundheits und Kinderkrankenpflegende/ Case Managerin: Astrid Rittscher

Sozialpädagogin: Tanja Linnemann